Mathilde-Eller (1902-1999)

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Die Gründerin der Schule setzte sich Zeit ihres Lebens für das Recht auf schulische Bildung von Menschen mit einer geistigen Behinderung ein.

Mathilde Eller begann 1957 abends in ihrer Freizeit die ersten "schulbefreiten Kinder" zu unterrichten. Diese nannten ihren Unterricht in Anlehnung an die Volkshochschule stolz die "Abendhochschule".

Durch ihre erfolgreiche Arbeit wurden 1959 die ersten Versuchsklassen für Kinder mit einer geistigen Behinderung eingerichtet. 1963 wurden diese offiziell anerkannt, 1964 wurde die "Schule für Geistigbehinderte" als eigene Sonderschulart im Gesetz festgeschrieben.

Durch ihr Engagement setzte Mathilde-Eller Maßstäbe in der Förderung für die Menschen, die bis dahin als bildungsunfähig galten und dadurch gesellschaftlich ausgegrenzt wurden.

Zu ihren Ehren heißt die Schule seit 2001 Mathilde-Eller-Schule.